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Maria im grünen Tal

Der "Quell des ewigen Lebens" ist in vielen Dingen zu entdecken, vor allem in der Natur. Im Retztal im Landkreis Main-Spessart liegt die Wallfahrtskirche Maria im grünen Tal romantisch zwischen Wald und saftigen Wiesen eingebettet. Die Wallfahrtstradition lässt sich an Hand von alten Wallfahrtsbüchern bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Damit ist der knapp 20 Kilometer mainabwärts von Würzburg gelegene Ort der älteste noch bestehende Wallfahrtsort der Diözese. In einem Wallfahrtslied von Dr. Karl Sauer heißt es: „Wo murmelnd zieht ein Bächlein durchs Tal sein silbern Band, da liegt eine alte Kirche am grünen Wiesenrand. Andächt'ge Beter wallen schon lange zu ihr hin, sie singen und flehen und bitten die Himmelskönigin: Maria du im Grünen Tal! O du Maria, hilf!" Foto: Walter Sauter
Namenstag: Lydia,  August,  Nikodemus
Grün Liturgische Farbe:   

Texte und Liturgie

Bischofswort

Wort zum 02. August 2015 - 18. Sonntag im Jahreskreis

Wenn wir Zeit haben, über unser Leben nachzudenken, dann fällt uns auf, dass die Werbung uns sehr schmackhaft macht, was wir kaufen sollen, um modern zu sein. „Sie sagt uns aber nicht, was wir brauchen, um Menschen zu sein." (Schott, 18.S.i.J.) Jesus verweist uns auf den Hunger nach ewigem Leben und verspricht denen, die zu ihm kommen, diesen zu stillen. Hunger und Durst im täglichen Leben haben viele Menschen. Aber der Hunger und Durst nach ewigem Leben wird oft verdrängt, überlagert und geleugnet, obwohl er die eigentliche Triebfeder ist. Kommen wir zum „Brot des Lebens" und zum „Quell des ewigen Lebens" - zu Jesus?

Nikodemus

Pharisäer, Freund Jesu
† nach 64 (?) in Israel

Der Pharisäer Nikodemus, Mitglied des Hohen Rates am Tempel in Jerusalem, kam nachts zu Jesus, als der in Jerusalem weilte, um sich nach dem ewigen Leben zu erkundigen, denn er hatte erkannt "dass du als Lehrer von Gott gekommen bist". Jesus belehrt ihn über die geistliche Neugeburt zur Erlangung des ewigen Lebens (Johannesevangelium 3, 1 - 21).

Als Jesu Lehren Unruhe im Volk bewirkten, berieten Hohepriester und Pharisäer Maßnahmen gegen Jesus; Nikodemus nahm an diesen Beratungen teil und setzte sich für Toleranz gegenüber Jesus ein (Johannesevangelium 7, 40 - 52). Nach Jesu Kreuzigung brachte Nikodemus Gaben zur Salbung des Leichnams und half Joseph von Arimathaia bei der Bestattung (Johannesevangelium 19, 39f).

Der römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus erwähnt in seinen "Antiquitates" (XIV, 37) einen zum Christentum bekehrten Nikodemus, der wohl Johannes bei der Abfassung seines Evangeliums inspiriert hat: der Evangelist zeichnet das Bild des Nikodemus als Verehrer Jesu und würdigt damit die Bedeutung des historischen Nikodemus in der frühchristlichen Gemeinde.

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