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Zur Schutzfrau Bayerns nach Retzbach

Mit dem 1. Mai beginnt für Katholiken nicht nur ein Wonne-, sondern auch ein Marienmonat. "Maria als Maienkönigin steht für das pralle Leben in Gott", schreibt Bischof Friedhelm im Wort des Bischofs. Zeitgleich beginnt für viele Pilger der Start in die Wallfahrtssaison, gerade in Unterfranken gibt es besonders viele Wallfahrtsorte. Schauen Sie doch einmal auf unserem Wallfahrtsportal vorbei! www.wallfahrt.bistum-wuerzburg.de Foto: Thomas Reuß
Namenstag: Athanasius,  Siegmund,  Boris
Weiß Liturgische Farbe:   

Texte und Liturgie

Bischofswort

Wort zum 01. Mai 2016 - 6. Sonntag in der Osterzeit

Der Wonnemonat Mai ist zugleich der Marienmonat. Die Natur blüht auf und lässt uns die Fülle der Schöpfung wahrnehmen. Maria als Maienkönigin steht für das pralle Leben in Gott. Gerade sie, die das Wort Gottes empfangen und ihm ihren Leib als Wohnstatt schenkte, ist auch diejenige, die die Härten des Lebens zu spüren bekam. Sie stand später unter dem Kreuz und musste das damit verbundene kaum vorstellbare schreckliche Leid erfahren. Auch uns geht es manchmal nicht viel anders. Werden wir aber wegen der eigenen Leiderfahrung nicht blind für die Schönheiten der Welt, aus denen auch Gott zu uns spricht?

Wiborada von St. Gallen

Reklusin, Märtyrerin
† 2. Mai 928 (?) in St. Gallen

Wiborada lebte als Reklusin in einer Zelle bei der Magnus-Kirche von St. Gallen, in die Bischof Salomon von Konstanz die schwäbische Adlige 916 eingeschlossen hatte. Beim Einfall der Ungarn gab sie den Rat, die Klosterbibliothek von St. Gallen auf die Insel Reichenau auszulagern, wohin die berittenen Ungarn wohl nicht kommen würden; so rettete sie die Bibliothek, die das älteste Buch in deutscher Sprache aus dem Jahr 720 sowie das um 920 in St. Gallen entstandene älteste Liederbuch der Welt enthält und seit 1983 zum Weltkulturerbe zählt.
Während die Mönche des Klosters sich vor den Hunnen in eine nahe Fluchtburg reteten, blieb Wiborada ihrem Gelübde als Reklusin treu und am Ort und wurde dann von den eindringende Ungarn mit Streitäxten erschlagen.
Wiboradas Zelle wurde noch lange nach ihrem Tod von Reklusinnen bewohnt.

Kanonisation: Papst Clemens II. sprach Wiborada 1047 als erste Frau der Kirchengeschichte heilig.

Patronin der Pfarrhaushälterinnen, Köchinnen, Bibliotheken und Bücherfreunde

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