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Kiliani-Wallfahrtswoche 2015

Zur Kiliani-Wallfahrtswoche vom 5. bis 12. Juli 2015 werden wieder über 10.000 Pilgerinnen und Pilger erwartet. Heuer steht sie unter dem Bibelwort „Ich will bei Dir zu Gast sein“. Start der Wallfahrtswoche ist am Sonntag, 5. Juli, um 9.30 Uhr mit der Reliquienprozession von Sankt Burkard zum Kiliansdom. Einen vollen Dom erwarten die Veranstalter wieder bei den mittlerweile vier Festgottesdiensten für Ehejubilare, die an den Tagen zuvor gefeiert werden. Ein besonderer Auftakt zur Kiliani-Wallfahrtswoche wird am Samstag, 4. Juli, dem Vorabend der Reliquienprozession, im Kiliansdom geboten: Unter der Überschrift „… und sei unser Gast“ gestaltet die Dommusik Würzburg in Kooperation mit der Katholischen Akademie Domschule um 19 Uhr ein Kreativkonzert mit Zachäus-Impressionen in Wort, Klang und Bildern. Foto: Markus Hauck/POW
Namenstag: Ulrich,  Elisabeth,  Hasso
Grün Liturgische Farbe:   

Texte und Liturgie

Bischofswort

Wort zum 05. Juli 2015 – Hochfest der Heiligen Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan

Schon hat die festliche Kilianiwoche begonnen. Diese Tage gehören mit zur intensivsten Glaubenszeit in unserer Kathedrale. Alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind zu stillem Gebet ebenso wie zu den festlichen großen Gottesdiensten und Pontifikalmessen eingeladen. Besonders freue ich mich über die vielen Kindergartenkinder, die Schulkinder, Jugendlichen und Erwachsenen aus den unterschiedlichsten Pfarreien, Pflegebereichen oder Seniorenheimen. Aber auch die vielen Ehrenamtlichen, ob in Politik oder im kirchlichen Umfeld, ob als Helferinnen und Helfer im Notfallsdienst, in den Beratungsstellen und Pflegeberufen, ob als Priester, Diakone oder kirchliche Mitarbeiter – sie alle legen ein beeindruckendes Zeugnis einer lebendigen, in Gott verankerten Kirche ab. Haben Sie schon einen Besuch ins Auge gefasst?

Isabella von Aragón (Elisabeth von Portugal)

Königin von Portugal, Terziarin
* um 1271 in Spanien
† 4. Juli 1336 in Estremoz in Portugal

Isabella von Aragón war eine Urenkelin des Hohenstaufenkaisers Friedrich II., des Königs von Sizilien, und mütterlicherseits eine Großnichte der Elisabeth von Thüringen, deren Schicksal dem ihren in vielem ähnlich war. Sie hing sehr an ihrem Vater, doch im Alter von 12 Jahren wurde sie mit König Dionysius von Portugal verheiratet, der sie ständig mit anderen Frauen betrog, aber mit krankhafter Eifersucht seine Frau kontrollierte. Isabella nahm auch seine illegitimen Kinder an. Auch politisch misstraute Dionysius seiner Frau. Er unterstellte ihr, sie intrigiere zusammen mit ihrem Sohn Alfons IV. gegen ihn, schickte sie in Verbannung und zog gegen den Sohn in den Krieg. Isabella floh aus der Verbannung, ritt selbst und unbewaffnet zwischen die streitenden Heere, verhinderte so die Schlacht und erreichte die Versöhnung.

Isabella wandte sich mehr und mehr dem religiösen Leben zu, förderte Klöster, stiftete das Klarissenkloster in Coimbra und zahlreiche Spitäler. Nach dem Tod ihres Mannes wurde sie 1325 Franziskaner-Terziarin, zog sich in den Konvent nach Coimbra zurück, verbrachte viel Zeit im Gebet, kümmerte sich um Arme und Kranke. Vor allem ihr Einsatz während einer großen Hungersnot machte sie in Portugal beliebt. Auch als 1336 ein Krieg zwischen ihrem Sohn Alfons IV. und seinem Schwiegervater, dem König von Kastilien ausbrach, ritt sie trotz ihres hohen Alters und von Krankheit geschwächt nach Estremoz, stellte sich wieder zwischen die beiden Armeen, und verhinderte erneut einen Krieg.

Bald darauf starb sie entkräftet und wurde in Coimbra bestattet.

Kanonisation: Isabella wurde 1625 von Papst Urban VIII. heilig gesprochen.

Patronin von Portugal, Coimbra, Estremoz, Saragossa; gegen Kriegsnot

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